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SPORTaktiv Bikeguide 2020

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DEN RÜCKEN SCHÜTZEN

DEN RÜCKEN SCHÜTZEN Neben dem Helm vertrauen immer mehr auf einen Rückenprotektor. Es gibt sie in Softoder Hartvarianten. Protektoren verteilen bei einem Sturz auf den Rücken die Aufprallenergie, schützen vor dem Untergrund (z.B. Steinen) und stabilisieren den Rücken. Eine gute Wahl sind auch Bikerucksäcke mit integriertem Rückenschutz. Ähnlich dem Helm funktioniert auch die Belüftung bei starker Schutzwirkung immer besser. hier wurden sicher die meisten Fortschritte gemacht“, erklärt Marc von Dunten. Der Produktmanager verweist auf den aktuellen Abus-Airbreaker, bei dem die Ventilationsöffnungen rund 50 Prozent der Oberfläche einnehmen – bei hervorragenden Dämpfungseigenschaften. Vereinfacht gesagt: Einen Helm zu bauen, der die geforderten Sicherheitsanforderungen erfüllt, ist nicht sehr schwer. Einen leichten, möglichst gut belüfteten mit hohen Sicherheitsreserven: Das ist die Herausforderung. Mountainbiker legen Wert auf eine coole Optik. Helme werden heutzutage oft tiefer gezogen als noch vor einigen Jahren. Das ist auch der Sicherheit geschuldet, wie von Duntens Kollege Yannik Thomas erläutert: Größere Teile des Kopfes abzudecken, ohne Gewichtserhöhung, sei ein wichtiges Entwicklungsziel der Helm-Hersteller. Zur Passform und zum besseren Tragegefühl haben in den letzten Jahren die Verstellsysteme beigetragen: 360-Grad- Systeme, die sich nicht nur in der Weite, sondern auch Höhe anpassen lassen und den Kopf richtig umschließen. Oder: „schwimmend“ gelagerte Polster, die vom Schalenmaterial konstruktiv getrennt sind, was Druckpunkte verhindert. Abus nennt es „Floating Padding“, andere Hersteller haben ähnliche Konstruktionen. Trotz verbesserter Anpassungsmöglichkeiten kann es immer noch sein, dass manche Helme und Köpfe nicht zusammenpassen. Kopfformen sind eben verschieden. Das heißt beim Kauf: probieren. Passt ein Helm nicht, merkt man es eigentlich schnell, erklären die Abus-Experten. „Mit dem richtigen Helm fühlt man sich sofort wohl.“ Jeder in Europa verkaufte Fahrradhelm muss nach der Prüfnorm EN 1078 zertifiziert sein. Fehlt es, was bei im Onlinehandel erstandenen Produkten sein könne, sollte man die Finger davon lassen. Zugleich übererfüllen gute Helme die gesetzlich geforderte Norm deutlich, LÄSSIG, MODERN, PREISWERT Explorer Hotels sind Deine Basislager in den Alpen. Wer sportlich unterwegs ist, an tollen Orten und in lässigen Unterkünften übernachten will und das auch noch preiswert, ist hier genau richtig. Mitten in den Alpen gelegen sind die Explorer Hotels die passende Location für unvergessliche Tage in den Bergen. Übernachtet wird im trendigen Designzimmer mit jeder Menge Stauraum und gemütlicher Sitznische mit Bergblick. Am Morgen startet man mit einem vitalen Frühstücksbuffet gut gestärkt in den Tag. An der Werkbank in der Lounge und am Waschplatz kannst du dich um dein Bike kümmern und an den interaktiven Touchwalls informierst Du Dich über die besten Einkehrmöglichkeiten & Touren. Nach einem aktiven Tag am Berg sorgt das Sport-Spa mit Sauna, Dampfbad & Infrarotkabine für die richtige Entspannung. Unkompliziert, trendig, sportlich übernachten – bereits ab € 39,80 p.P. EXPLORER BIKE CAMPS Von Profis biken lernen Infos und Termine unter: T. +43 5558 20 333 445 oder www.explorer-hotels.com/camps Explorer Hotels Entwicklungs GmbH An der Breitach 7, 87538 Fischen GF: K. Leveringhaus Foto: Explorer Hotels 122 SPORTaktiv

KLEINER FUSSABRUCK Was tut sich bei Bikebekleidung? Schneller- und Weiter-Biker lieben eher eng geschnittene Mode, lässige Runterheizer weite Klamotten. Daran hat sich in den letzten Jahren nichts geändert. Analog zur Outdoorbranche achten immer mehr Hersteller von Bikebekleidung darauf, einen kleinen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen. Vom recycelten Funktionsmaterial über Naturmaterialien bis hin zum Verzicht auf schädliche Imprägnierung. was bei Abus im Testlabor sichtbar wird: Bei einem flachen Aufschlag mit 21 km/h sind maximal 250 g Belastung zulässig. Gut durchkonstruierte Helme schaffen Werte um 180 g. Ein Thema, das gerade startet und noch wesentlich an Bedeutung gewinnen wird, sind smarte Technologien. Bei Abus heißt die Technologie Quin, die Stürze erkennt und automatisch eine Kontaktperson verständigt, wenn der Fahrer bewusstlos ist. Gerade bei Mountainbikern ist das ein sinnvolles Feature, wenn sie allein abseits der Zivilisation unterwegs sind. Die Abus-Experten erwarten, dass in einigen Jahren kaum noch ein hochwertiger Helm ohne smarte Technologie in den Handel kommt. Was auch auffällt: Dass fast jede Marke Helme in unterschiedlichen Preissegmenten anbietet. Was unterscheidet einen günstigen Helm derselben Marke von einem hochpreisigen? Die Sicherheit ist es nicht. Sehr wohl die schon eingangs angesprochenen Eigenschaften: Belüftung, Tragekomfort, Leichtigkeit. „Hochwertige Helme bestehen aus mehreren Schalenelementen – in der Regel drei bis vier. Günstige aus einem einzigen“, erklärt Marc von Dunten. Aufwendige Lackierungen, machen ebenso einen Unterschied in den Herstellungskosten aus wie die Qualität der verwendeten Polster. Wie lange soll man einen Helm verwenden? Dazu gibt es eine Faustformel: acht Jahre ab Produktionsdatum, jedoch nur fünf Jahre im regelmäßigen Gebrauch. Natürlich kommt es dabei auch auf die Pflege und Art der Verwendung an: Sonnenlicht etwa lässt das Material schneller altern. Hat der Helm einen Sturz abgefangen, sollte er getauscht werden – während ein bloßes Fallenlassen aus geringer Höhe ohne Gewichtsbelastung kein Problem darstellt. „Man erkennt Beschädigungen von außen leider nicht. Also bitte nach einem Sturz in jedem Fall den Helm erneuern.“ CHILLEN AUF DEN WEXL TRAILS Perfektes Bikeangebot für Groß, Klein, Alt, Jung, für Könner und für Anfänger. Das bieten in dieser Form nur die Wexl Trails in St. Corona. Tipp: Genuss-Schmankerl in der Wexl Lounge. Foto: Wexltrails Die Wexl Trails in St. Corona am Wechsel (NÖ) sind das Paradies für Mountainbiker jeder Alters- und Könnensstufe und ein Eldorado für schneidige E-Biker. Das „Trails Center“ eignet sich perfekt, um das Biken zu erlernen und seine Fähigkeiten auszubauen. Ein Highlight ist der Mini-Bikepark (siehe Bild), der dank Zauberteppichbeförderung den Kindern am Mountainbike oder Laufrad genug Kraft zum Bergabfahren überlässt. Ob flowiges Fahrgefühl oder naturbelassene Singletrails, Tourenprogramm oder Shuttledienst – die Wexl Trails bieten für alle Biker den perfekten Untergrund. Nur eine Autofahrstunde von Wien und Graz entfernt, findet hier jeder eine lückenlose Infrastruktur sowie kulinarische Verwöhnung aus der Wexl Lounge für einen chilligen Tag am Bike. WEXL TRAILS Unternberg 197 2880 St. Corona am Wechsel info@wexltrails.at www.wexltrails.at SPORTaktiv 123

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