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SPORTaktiv Bikeguide 2020

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HOCHGEFÜHL 128

HOCHGEFÜHL 128 SPORTaktiv

IM HIMALAYA DIE IDEEN GEHEN PETER URDL AUS DER WESTSTEIERMARK NICHT AUS. DER EXTREM-BIKER HAT DAS YAK ATTACK IN NEPAL ABSOLVIERT UND IST AN SIEBEN TAGEN 280 KILOMETER MIT 9000 HÖHENME- TERN GERADELT. IN DÜNNER LUFT UND MIT RIESIGEN TEMPERATURSCHWANKUNGEN. VON KLAUS MOLIDOR Fotos: Peter Urdl, Rojan Shresta Die erste Challenge hatte Peter Urdl schon zu überstehen, bevor er das erste Mal im Himalaya in die Pedale seines schwarz-roten Race- Fullys treten durfte. Die Autofahrt von der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu zum Start des Yak-Attack-Rennens in Besisahar war nämlich alles andere als gewöhnlich. 150 Kilometer in sieben Stunden. „Da kannst’ dir ungefähr vorstellen, was das für eine Rumplerei war“, sagt der 52-jährige Weststeirer. „Erst hab ich mich noch gewundert, dass einige der Teilnehmer nicht mit dem Auto-Shuttle sondern mit dem Rad gefahren sind. Aber viel langsamer waren die nicht.“ Auch der Pulsschlag dürfte sich nicht wesentlich unterschieden haben. „Die Wege sind so schmal, dass gerade ein Auto Platz hat. Auf der einen Seite geht der Fels fast senkrecht zwei Kilometer nach oben, auf der anderen Seite geht es 300 Meter steil bergab. Und wenn einer entgegenkommt, mussten die Fahrer oft Hunderte Meter zurück zu einer Ausweiche fahren“, erinnert sich Urdl. „Da war ich froh, dass ich die Helikopterbergung beim Veranstalter dazugebucht hatte.“ Das Rennen selbst war dann natürlich auch nicht das, was man unter einem Honiglecken versteht. 280 Kilometer mit 9000 Höhenmetern an sieben Tagen galt es zu bewältigen. Und das alles in großer Höhe. Zwischen 2800 und 5416 Metern SPORTaktiv 129

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