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SPORTaktiv Bikeguide 2021

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INFO Alles zum Thema Rad

INFO Alles zum Thema Rad bei Jürgen Knausz in Pöls (St) T. 0676/97 04 723 www.radsportknausz.at Lenker & Vorbau Jürgen Knausz ist „Bikefitter“, das heißt, er ist wie ein Maßschneider, der einen Anzug oder ein Kleid millimetergenau auf den Leib schneidern kann. Das kann man auch mit einem Fahrrad machen, denn die Position von Sattel, Lenker und Griffen sind um einige Zentimeter variabel und individuell anpassbar. Und die können den Unterschied ausmachen zwischen Kreuzweh und Idealposition. Wenn man sich mit Lenkerbreite und Lenkerbiegung (Rise, Sweep) spielt, kann man die Griffendpositionen und damit den Körperschwerpunkt verändern. Mit der Wahl des richtigen Vorbaus (Länge, Neigung) wird das passende Cockpit erst zum perfekten Cockpit. Entscheidend dabei natürlich die Sitzposition, die man haben will bzw. die zum jeweiligen Bike typ passt. Vorbauten gibt es je nach Hersteller zwischen 35 und 120 mm Länge, die Winkel variieren zwischen -17 Grad und +30 Grad. Auch bei den Lenkerbreiten gibt es angefangen von schmalen, schulterbreiten Lenkbügeln bis hin zu 80 cm breiten Downhill-Lenkern alles Erdenkliche. Beim Radkauf im guten Fachhandel kann man diese Varianten mitbedenken, ausprobieren und von Anfang an optimieren. MAKE IT YOUR BIKE WIE MAN AUS DEM SERIENRAD VON DER STANGE MIT EIN PAAR PROFI-TRICKS AN DEN „KONTAKTSTELLEN“ SEIN AUF DEN LEIB GESCHNEIDERTES CUSTOM-BIKE MACHT. 134 SPORTaktiv

ANZEIGE / Fotos: Thomas Polzer, SQlab Radpedale Neue Räder werden oft ganz ohne oder nur mit billigen Plastikpedalen ausgeliefert und verkauft. Ob Mountainbiker nun auf herkömmliche und großflächige Flatpedals ohne Bindung setzen oder auf die sogenannten Klickpedale (wie das SPD-System o.ä.) ist noch Geschmackssache und Frage des persönlichen Bikestils. Wichtig ist aber bei beiden, dass der Fuß bzw. Schuh besten Halt am Pedal hat, die Kraft ideal auf die Achse übertragen wird, ein guter Stand gewährleistet ist und keine unnötigen Belastungen für Kniegelenk, Hüfte und Co. entstehen. Profis wie Knausz haben viele Modelle zur Wahl. Groß, breit, griffig, schmal und SPD. „E-Bikern empfehle ich in der Regel breite Flatpedals mit großer Auflagefläche, das nimmt den Druck vom Fußgewölbe.“ Sattel Wenn der „Hintern“ weh tut, ist es meistens nicht der Hintern. Leider sind auf billigen Rädern durchwegs sehr billige Sättel montiert. In den letzten Jahren hat sich in der Satteltechnik aber extrem viel getan (siehe dazu eigene Sattelstory auf Seite 136) und mit dem richtigen Sitz, genau angepasst auf den Körperbau, können Spezialisten wie Jürgen Knausz ein deutliches Plus an Komfort und sogar Kraft herausholen. Dabei sind auch hier nur wenige Zentimeter an Sattelbreite und Sattellänge entscheidend. Zusatztipp des Bikefitters: „Immer mit gut sitzender Radhose fahren und auf die korrekte Sattelhöhe achten.“ Auch dazu gibt es jede Menge Tipps. Aber das ist eine andere Geschichte. Schuhinnensohle Moderne Radschuhe haben wunderbare Verschlusstechniken, Außenmaterialien und innovative Sohlenprofile samt abriebfesten Wundermaterialien. Das Innenleben der Schuhe bekommt leider nicht immer so viel Aufmerksamkeit. „Selbst bei den teuersten Radschuhen findet man oft erstaunlich billige Innensohlen. Die sind so dünn wie Papier, fast nutzlos“, wundert sich Knausz. Dabei haben die Innensohlen eine wichtige Funktion, sind sie doch die „Mittelschicht“ zwischen Fuß und Schuh – und idealerweise individuell an den Fuß anpassbar, wie Knausz in seinem Shop in Pöls (St) demonstriert. Hiermit kann man seinen Lieblingsschuh erst recht zum Lieblingsschuh machen, wenn er tatsächlich perfekt sitzt, das Fußgewölbe genau dort unterstützt, wo es wichtig ist, und so unnötige Schmerzen verhindert. Speziell auch für E-Biker. Griffe Oft unterschätzt, aber nicht bei Jürgen Knausz. Unsere Hände sind sehr sensibel und erfassen mit dem Tastsinn über die Griffe das ganze Rad. Ergebnis: Mit klobigen, dicken Griffen fühlt sich ein Bike schwerer an, während es mit dünnwandigen Griffen leichter wirkt. Unterschiedliche Gummihärten nehmen Druck von der Handfläche. Beim Biken führt ein geringerer Kraftaufwand in der Hand zu weniger Muskelanspannung und damit sinkt das Risiko auf „Armpump“ oder einschlafende Hände. Hersteller wie Ergon und SQlab haben große Expertise auf diesem Gebiet, mit der Investition von ein paar Euros kann man hier sehr viel bewirken. SPORTAKTIV-AKTION „FIT AM BIKE“ p.P. Euro 199,– INKLUDIERTE LEISTUNGEN: • 1 Übernachtung in der Bike-Pension Knausz • Vital-Frühstück • Bike-Fitting (regulär € 129,–) • geführte Biketour • Gratis-T-Shirt • Gratis-Vitalpaket Angebot nach telefonischer Vereinbarung Bike-Pension Knausz Marktplatz 7 8761 Pöls T. +43 (0) 676/97 04 723 (Jürgen) +43 (0) 676/97 53 373 (Alexandra) www.bikepensionknausz.at bikepensionknausz@gmx.at SPORTaktiv 135

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