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SPORTaktiv Dezember 2018

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GESELLSCHAFT MIT

GESELLSCHAFT MIT BEGRENZTER HAFTUNG KLASSIKSKI VON AUFWENDIG BIS PFLEGELEICHT. WIR HABEN DIE DREI VARIANTEN FÜR DIE LOIPE UNTER DIE LUPE GENOMMEN. VON KLAUS MOLIDOR Fotos: Salomon, Atomic, Fischer Ski 80 SPORTaktiv

Fällt auf: das bunte Fell in der Steigzone eines Klassik-Skis. Unten: Der lang bekannte und altbewährte Schuppenski Glatt, schnell, aber wartungsintensiv: Der Wachs-Ski ist die für den Hobbyläufer am wenigsten attraktive Variante. D rei Systeme, ein Ziel. Möglichst gut in der parallelen Spur vorankommen, damit das klassische Langlaufen auch den maximalen Spaßfaktor bringt. Was aber unterscheidet Wachs-, Fell- und Schuppenski und wer sollte zu welchem Modell greifen? Den ersten landläufigen Irrtum klären wir gleich an erster Stelle auf: Ohne Wachs geht es bei keinem der drei Varianten. Der Unterschied liegt aber im Aufwand. Daher ist eine Entscheidung auch schnell getroffen. Der Wachsski eignet sich nämlich hauptsächlich für Profis. Seine Laufäche ist durchgängig glatt. Damit er aber in der Ebene und bergab optimal gleitet und im Anstieg Grip und Halt bietet, muss er unterschiedlich präpariert werden. Vorne und hinten befindet sich die Gleitzone. Vereinfacht gesagt ist ungefähr all das Gleitzone, was Bodenkontakt hat, wenn der Ski im Schnee liegt. Dort, wo er durch die Vorspannung in der Luft ist, befindet sich die Steigzone. Beide Zonen brauchen unterschiedliches Wachs. Soweit gar nicht so kompliziert. Aber: Die Steigzone kann je nach Läufer und Können variieren, vor allem aber muss das Steigwachs ganz genau an den Schnee angepasst werden. Und hier wird es komplex. „So etwas ist für den Hobbyläufer nicht interessant, weil du dich so intensiv und genau mit dem Schnee beschäftigen musst, um den Ski richtig zu präparieren“, erklärt Reini Kaurzinek, Ex-Weltcupläufer und Chef der Langlaufschule „Fit und Fun“ in Ramsau am Dachstein in der Steiermark. Diesen Aufwand tut sich einfach kaum jemand an. Bleiben für den Hobbylangläufer also Fell- und Schuppenski. Die Schuppenvariante ist seit Jahrzehnten bewährt und auch heute noch haben alle namhaften Hersteller solche Ski im Programm. Die Schuppen befinden sich in der Steigzone. Verlagert der Langläufer sein Gewicht auf den Druckpunkt, setzen die Schuppen am Schnee auf und SPORTaktiv 81

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