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SPORTaktiv Dezember 2020

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„Ohne Olympia-Qualifikationsdruck diesen Rekord zu laufen, bei diesen bescheidenen äußeren Verhältnissen. Einfach, weil er es kann!“ Da zieht auch SPORTaktiv-Laufexperte Herwig Reupichler den Hut. Der Trainer von Spitzenmarathonfrau Eva Wutti glaubt, dass Herzogs später Einstieg in den Laufsport kein Nachteil war. „Er kommt ja vom Biathlon, hat dann auch Triathlon betrieben, hat die Ausdauerbasis. Dem Herz ist es prinzipiell egal, wie Ausdauer trainiert wird. In den letzten Jahren hat er sich auf seine Stärke Laufen konzentriert, trainiert richtig viel und verkraftet auch viel. Er hat insgesamt noch nicht so viele Laufkilometer am Tacho wie andere und wird, je mehr Laufkilometer er sammelt, immer noch besser.“ Nicht zu vergessen: „Er hat mit dem späten Einstieg ins Laufen ein neues Kapitel aufgeschlagen, entsprechend ist die Motivation frisch“, analysiert Reupichler. Ein Thema, dass auch Hobbyläufer dezeit sehr interessiert, sind die Laufschuhe: Herzog lief in London mit einem Abkömmling jenes Nike-Prototyps, mit dem vor einem Jahr Eliud Kipchoge in Wien die 2:00-Schallmauer knackte. Mittlerweile sind ja andere Hersteller nachgezogen und haben Schuhe mit ähnlichen Konzepten – viel Dämpfung sowie Carbon für ein reaktives Verhalten – entwickelt. „Der Schuh lässt einen nicht direkt schneller laufen“, glaubt Peter Herzog, „aber die dicke Dämpfung hilft, damit die Muskulatur länger frisch Peter Herzog kommt mit allen Laufbedingungen (oben: beim Räumen der Laufbahn beim Rekordschnee im Winter 18/19) sehr gut zurecht. he für ausgewählte Trainingseinheiten und ist sicher, dass die Regenerationszeit damit kürzer ausfällt. Sind sie auch für Hobbyläufer geeignet? „Für 4-Stunden-Läufer wird es vom Fußaufsatz her nicht ideal sein. Aber das muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden.“ Selbst viele Eliteläufer seien sich in der Schuhfrage noch unsicher, gibt der Rekordmann zu bedenken. Gedankenspiele, welche Zeit in London bei optimalem Wetter möglich gewesen wäre, will er nicht anstellen. „Es bleibt. Harte Stoßbelastung wird besser abgefedert, was einem auf den letzten Kilometern zugutekommt.“ Neben Rennen verwendet der Salzburger die Schuwar natürlich noch Luft nach oben – aber es war auch ein genialer Lauf.“ Die sechs Sekunden, um die er die 2:10-Schallmauer verpasst hat, hätten ihn am Ende überhaupt nicht gestört. „Vor ein paar Jahren habe ich mir auch nicht vorstellen können, dass ich mich überhaupt so weit entwickeln kann.“ Und Olympia 2021 (so es stattfindet)? Beim Rennen in Tokio im August 2021 wird es aller Voraussicht heiß sein – auch damit kann Herzog gut umgehen. „Berlin 2018 habe ich auch bei Hitze gut gemeistert. Ich bin sicher ein robuster Athlet, und es hilft bei Hitze, wenn man etwas mehr Substanz hat.“ Hoffnung und Vorfreude auf die Zeit nach Corona macht auch, dass die österreichische Marathonelite breit aufgstellt wie nie ist. Früher waren es oft Einzelkämpfer an der Spitze – erstmals gibt es eine breite Spitze mit etlichen starken Athleten. Neben den fix für Olympia qualifizierten Peter Herzog und Lemawork Ketema rechnen sich auch der erst 26-jährige Timon Theurer und bei den Frauen Eva Wutti berechtigte Chancen aus, die Olympianorm zu schaffen. Nicht zu vergessen auf Valentin Pfeil oder Christian Steinhammer. Im Sog der Spitze gibt es vielleicht auch in der Breite wieder einmal einen Marathonboom. Das nur als motivierende Message zum Durchhalten. Solche können Profis, Hobbyläufer und Marathonvearanstalter derzeit gleichermaßen gut brauchen. 50 SPORTaktiv

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