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SPORTaktiv Februar 2019

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„DESWEGEN SIND PAPA

„DESWEGEN SIND PAPA UND ICH SO EIN GUTES TEAM. ER HAT SELBST ALLES ERLEBT, FEHLER IN DER TRAININGS- STEUERUNG GEMACHT UND ER WEISS, WAS ES HEISST, MIT DRUCK UMZUGEHEN.“ SPORTaktiv-Mitarbeiter Markus Geisler mit Teresa und Alois Stadlober NORDISCHE WM 2019 IN SEEFELD 20.02. Eröffnungszeremonie 21.02. Sprint Freistil (D) 21.02. Sprint Freistil (H) 22.02. Einzel Gundersen (GS/10 km) (H) 23.02. 7,5 km + 7,5 km Skiathlon (D) 23.02. 15 km + 15 km Skiathlon (H) 23.02. Großschanze Einzel (H) 24.02. Team Gundersen (GS/2 × 7,5 km) (H) 24.02. Teamsprint klassisch (D) 24.02. Teamsprint klassisch (H) 24.02. Skispringen Team (H) 26.02. 10 km klassisch (D) 27.02. 15 km klassisch (H) 27.02. Normalschanze Einzel (D) 28.02. Einzel Gundersen (NS/10 km) (H) 28.02. 4 × 5 km Staffel (D) 01.03. 4 × 10 km Staffel (H) 01.03. Normalschanze Einzel (H) 02.03. Team Gundersen (GS/4 × 5 km) (H) 02.03. 30 km Massenstart Freistil (D) 02.03. Skispringen Mixed-Team 03.03. 50 km Massenstart Freistil (H) 03.03. Abschlusszeremonie Hinweis, den Teresa schmunzelnd aufnimmt. „Deswegen sind Papa und ich so ein gutes Team. Er hat selbst alles erlebt, Fehler in der Trainingssteuerung gemacht und er weiß, was es heißt, mit Druck umzugehen. Davon kann ich irrsinnig viel profitieren.“ Und in einem weiteren Punkt sind sich die beiden einig: Die Leistungsdichte an der Spitze ist im Vergleich zur Vorsaison noch einmal größer geworden, viele Läuferinnen haben einen Schritt nach vorne gemacht. Wer sind nun die größten Konkurrentinnen im Kampf um die angestrebte Medaille? Therese Johaug natürlich, die nach abgesessener Dopingsperre in dieser Saison zurückkehrte und Mitte Jänner schon sieben (!) Rennen gewonnen hat. Doch Teresa hat noch weitere Athletinnen auf der Rechnung: „Charlotte Kalla und Ebba Andersson aus Schweden, die beide die Tour de Ski ausgelassen haben. Mit Ingvild Östberg gibt es eine zweite starke Norwegerin. Die Russinnen sind mannschaftlich extrem stark und auch die Finninnen mit Krista Pärmäkoski darf man nicht außer Acht lassen.“ Ach ja, und auch die US-Läuferinnen wie Jessica Diggins oder Sadie Björnsen seien immer da, wenn ein Großereignis ansteht. Übrigens ein klarer Bewerbsnachteil für Stadlober, da die meisten starken Länder über mehrere Weltklasse- Läuferinnen verfügen, während der Sport in Österreich eine One-Woman-Show ist. Bitter, dass es die Gastgebernation aller Voraussicht nach nicht einmal schafft, eine Damenstaffel an den Start zu bringen. „Ganz klar: Teresa braucht härtere Konkurrenz im Training, sonst wird es in Zukunft schwierig, ganz vorne mitzulaufen. Wenn du immer die Schnellste bist, hast du null Herausforderung“, sagt Alois. Und erinnert sich noch einmal an 1999, als es mit ihm, Markus Gandler, Michail Botwinow und Christian Hoffmann eine ganze Phalanx an bärenstarken Läufern gab und man sich im Training pushen konnte. „Als ich sechs Wochen vor der WM mit Fieber im Bett lag, feierten die Kollegen einen Weltcupsieg in der Staffel. Da dachte ich: Hoppala, hoffentlich verliere ich jetzt nicht meinen Startplatz. Niemand konnte sich auf seinem Status ausruhen.“ Wie wir wissen, kehrte Alois rechtzeitig gesund zur WM zurück und hat heute zwei WM-Medaillen im Trophäenschrank und Gänsehaut-Erinnerungen an seine Heim-WM. Nicht auszudenken, wenn jetzt noch Tochter Teresa in Seefeld nachziehen könnte. 192 SPORTaktiv

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