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SPORTaktiv Februar 2020

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Besuch uns auf BIKEHOTELS.IT Bikeboard.at - Erwin Haiden GOOD TIMES ON 2 WHEELS DESIGN.NATUR.LEBENSFREUDE Design Hotel Tyrol **** www.tyrol-hotel.it Erwähnt wird in der Reportage auch der heimische Vorreiter in Sachen Kinderbikes, die junge Marke „Woom“ aus Klosterneuburg bei Wien. Auch deren Rahmen werden in Asien hergestellt. Woom-Gründer und Geschäftsführer Christian Bezdeka wurde in einem Folgeartikel zitiert: „Für uns kommt es nicht infrage, dass wir auf Kosten anderer erfolgreich sind. So ticken wir nicht und wir glauben auch nicht, dass dies funktioniert. Wir nehmen die Vorwürfe sehr ernst.“ In der Folge kommunizierte Woom sehr transparent, veröffentlichte zwei Stellungnahmen auf der Website, auch zu den sehr korrekt wirkenden Arbeitszeiten im Werk sowie den E-Mail-Verkehr mit dem Journalisten mit allen Klarstellungen. Auch SPORTaktiv stand Woom für alle Fragen zur Verfügung. Nach zwei wenig erfolgreichen Versuchen in Europa, die nicht die gewünschte Qualität brachten, wurde auf das Know-how asiatischer Standorte zurückgegriffen. Bezdeka selbst war in Kambodscha, ein Qualitätsmanager von Woom sei in drei Jahren 36 Mal im Werk gewesen, jeden Monat verbringt er eine Woche dort. Woom legte offen, „gefragte Produktionspartner in Kambodscha, China und Bangladesch zu haben, die großes Know-how, erstklassiges Material Woom-Gründer Christian Bezdeka kommuniziert sehr offen und will jetzt in der Branche ein Gütesiegel etablieren. und höchste Qualität“ garantieren, auch den freien Zugang zur Fabrik, ohne merkliche Verschleierungen oder Einschränkungen bezüglich der Arbeitsbedingungen. Woom gibt sich mit dem Status quo aber nicht zufrieden und geht weiter in die Offensive. „Wir haben uns entschlossen, ein Projekt zu starten, das sich zum Ziel setzt, einen Standard für faire Fahrradproduktion zu entwickeln, vergleichbar mit den Gütesiegeln anderer Branchen. Dafür haben wir Expertinnen und Experten engagiert, die uns mit Know-how und Erfahrung begleiten. In Kambodscha und Bangladesch möchten wir zukünftig die Produktionsbedingungen auch durch unabhängige Dritte überprüfen lassen“, so Woom. „Das FÜR UNS KOMMT ES NICHT INFRAGE, DASS WIR AUF KOSTEN ANDE- RER ERFOLG- REICH SIND.

ist aber nichts, was man aus der Hüfte schießt und sicher ein längerfristiges Projekt“, sagt Bezdeka. Über die Fortschritte des Programms werde man regelmäßig informieren, Bezdeka sieht damit die Chance, aus der Situation gestärkt herauszukommen. „Ich bin einer, der in jeder Situation das Positive sieht.“ Dass es im Kinderradbereich auch anders geht, zeigt Woom ohnehin schon vor. Das neue, erste Kinder-E-Bike „UP“ wird in Polen gefertigt und ist made in Europe. „Das ist nur möglich, weil im E-Bike-Bereich der höhere Preis auch eine andere Produktion zulässt und viele E-Zubehörteile ohnehin aus Europa kommen“, erklärt Bezdeka. In puncto Nachhaltigkeit unterstützt Woom eine Diplomarbeit zum Thema Mehrwegverpackung bei der Radauslieferung und steht mit der Marke generell für Langlebigkeit, Hochwertigkeit, Wiederverwertbarkeit und zeitloses Design. Alles außer Waffen Für Kambodscha ist eine Änderung in Sicht: Die EU gewährte 2001 den 49 schlechtestentwickelten Ländern der Welt das Handelsabkommen „Everything But Arms“ (EBA, wörtlich: Alles außer Waffen), das arme Länder mit zollfreiem Warenexport in die EU fördern soll. Kambodscha war darunter, machte aus Europa in der Folge den größten Handelspartner und das Land für chinesisch-taiwanesisch-europäische Radproduzenten erst interessant. Jetzt droht das Land diesen privilegierten Status zu verlieren. Wegen anhaltender Berichte über Menschenrechtsverletzungen und politische Zensur hat die EU Kambodscha die gelbe Karte gezeigt und gedroht, das Königreich aus dem Abkommen auszuschließen. Aus Kambodscha kamen Proteste und der Hinweis, dass das drastische Auswirkungen hätte, speziell auf die ärmste Schicht und im Besonderen die Frauen. In Kambodschas Fabriken arbeiten fast ausschließlich Frauen, Schätzungen zufolge in Summe eine Million. Größter Exportpartner des 16-Millionen-Einwohner-Landes ist Deutschland, wichtigstes Segment die Bekleidungsindustrie (z. B. mit Adidas). Neue Entscheidungen seitens der EU in der Causa Kambodscha sind für Ende Februar angekündigt. Fällt das Land aus dem EBA-Programm, lohnt sich das Geschäft wohl nicht mehr. Die Fahrradindustrie wartet gespannt. Das Rad wird sich weiterdrehen. IVERA 7210 NICE LOOKING SAFE LOCKING Unsere Sicherheitslösungen mit IveyTex Technologie sehen nicht nur gut aus – Das Hightech-Gewebe ist langlebig und hochflexibel. Zudem ist es witterungsresistent und unempfindlich gegen Flüssigkeiten. Ab sofort gibt es keine Ausreden mehr auch bei schlechtem Wetter mit dem Fahrrad zu fahren! abus.com

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