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SPORTaktiv Februar 2020

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DER MOND SCHAUT ZU

DER MOND SCHAUT ZU JESOLO AN DER ITALIENISCHEN ADRIA FEIERT AM 16. MAI DAS 10-JÄHRIGE JUBILÄUM SEINES „MOONLIGHT HALFMARATHON“. ONLINE- ANMELDUNG www.moonlight halfmarathon.it Jesolo kennt man für seine langen weißen Strände, das große Hotelangebot und viele weitere Attraktionen. Eine davon ist der Moonlight Halfmarathon, der am 16. Mai zum zehnten Mal über die Bühne geht. Der Event wird vom selben Team wie der Venedigmarathon organisiert, richtet sich jedoch an etwas genussorientiertere Sportler. Neben der 21-Kilometer-Strecke steht auch ein 10-km-Bewerb sowie ein 4 km langer Familienlauf auf dem Programm. Wie der Name des Laufes schon verrät, wird bei Sonnenuntergang gestartet und das Rennen endet unter Mondlicht und Sternenhimmel. Die Strecke ist schnell und flach, Meer, Strand und Pinienwälder bilden die Kulisse. Es geht am Lungomare entlang, die aus den Strandbars dringende Musik ist neben dem Mondlicht der Begleiter. Auf den letzten Kilometern kann man im Vorbeilaufen die Stimmung des tolle Nachtlebens von Jesolo aufsaugen – und sich nach dem Rennen in dieses stürzen. Oder man trifft sich bei der Moonlight Beach Party. Ein Detail noch, dass Läufer mit Italien-Erfahrung schätzen werden: Ausländische Starter brauchen ab sofort kein medizinisches Attest mehr für die Rennteilnahme. Fotos: Jesolo Moonlight Halfmarathon 58 SPORTaktiv

FIT MIT SUMI Foto: Thomas Polzer DIE ZEIT WAR REIF CHRISTOPH SUMANN war als Biathlet viele Jahre Weltklasse und ist jetzt leidenschaftlicher Freizeitsportler. Zeit hat in meinem Leben sehr lange eine große Rolle gespielt. Beim Biathlon kommt es ja oft auf Sekundenbruchteile an. Zwei Erlebnisse mit der Zeit bzw. der Zeitnehmung sind mir aber besonders in Erinnerung geblieben. Bei Olympia 2010 in Vancouver bin ich nach dem Sprint als 12. in die Verfolgung gestartet. Dort gibt es drei Startkorridore, in denen die Läufer nach ihren jeweiligen Rückständen auf den Ersten ins Rennen gehen. Normalerweise hält dich da ein Ordner an der Schulter und lässt dich erst los, wenn du starten darfst. Das war dort nicht so, die waren ein bissl überfordert. Vor mir sind ein Kanadier und ein Amerikaner gestartet und mir ist das schon komisch vorgekommen. Ich wollte schon los, da ruft der Schwede Björn Ferry zu mir rüber: „Wart, da stimmt was nicht.“ Wir warten also, schauen noch einmal und laufen dann korrekt weg. Die beiden Herren vor uns wurden übrigens disqualifiziert. Björn Ferry ist Olympiasieger geworden, ich hab Silber geholt. . . Wenn wir uns heute über den Weg laufen, sag ich immer: „Hey, du weißt schon, dass du schuld bist, dass ich nur Zweiter geworden bin.“ Und er antwortet: „Hey, du weißt schon, dass du nur wegen mir Zweiter geworden bist.“ Später ist mir noch einmal eine lustige Geschichte passiert, beim Weltcup-Finale in Chanty-Mansijsk in Russland. Ich bin als Vierter hinter Arnd Peiffer, Ole-Einar Björndalen und Emil Hegle Svendsen weg. Nach ein, zwei Minuten springen Ordner auf die Loipe und halten uns auf. Die Zeitnehmung hat nicht ausgelöst. Wir lachen, laufen retour. Arnd Peiffer hat sich aber nicht aufhalten lassen, ist eine Runde volles Rohr gelaufen und hat ziemlich gestaunt, als er ins Stadion zum Schießstand kommt und alle noch warten. Er hatte dann fünf Minuten Zeit sich zu erholen, war im Rennen dann aber natürlich chancenlos. 8 TAGE 3 LÄNDER 2 LÄUFER 1 TRAUM 2 ETAPPEN 29 — 30/08/2020 255 KM 16.498 HM #SPEEDUP #TAR2020 #TARFAMILY TRANSALPINE-RUN.COM

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