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SPORTaktiv Freerideguide 2019

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Gegenhang. Das ist

Gegenhang. Das ist nämlich eine weitere Besonderheit: Anders als bei den Alpinen dürfen Freerider den Hang vorab nicht befahren, sondern müssen sich während der Abfahrt orientieren. Das ist auch ein Aspekt, den der amtierende Weltmeister im Snowboard-Freeride, Victor de le Rue, hervorhebt: „Ich musste die Contestlines wirklich ganz genau vom Start bis ins Finish auswendig lernen. Das ist ein ganz anderer, viel strukturierterer Zugang als sonst beim Freeriden.“ Das Judging Die Runs werden von einem Team aus Judges mit Unterstützung eines Videojudges (Punkterichter) live bewertet und zwar in den Kategorien Linienwahl, Flüssigkeit, Technik, Air & Style sowie Kontrolle. Für Stürze oder Unsicherheiten zum Beispiel in der Landung gibt es Star der Szene ohne Allüren: Victor de Le Rue (Mitte) nach seinem Sieg in Verbier, flankiert von Davey Baird und Blake Hamm. hohe Abzüge. Es gewinnt der Athlet, der den Berg schön, kontrolliert und gleichzeitig spektakulär abfährt und nicht der, der am meisten riskiert. Die Bewerbe finden jeweils in einem Wetterfenster von etwa einer Woche an einem vorab festgelegten Ort statt. Je nach Wetter und Schneebedingungen wird der Zeitplan angepasst. Die Fahrer sind alle in der Vermeidung alpiner Gefahren, zum Beispiel Lawinen, geschult und tragen immer Notfallausrüstung am Körper (Schaufel, Sonde, Pieps, ABS-Rucksack). Manchmal findet die Freeride World- Tour keine idealen Bedingungen vor und dann ist es umso eindrucksvoller, wie die

LINKS CONTESTS www.freerideworldtour.com (Livestream), www.open-faces.com www.x-over.at ZUR AUTORIN Manuela Mandl wurde 2018 Freeride- World-Tour-Champion der Snowboard- Frauen. Ihre Filme laufen auf diversen Festivals. Instagram: @manuelamandl Rider auch bei schwierigsten Bedingungen beeindruckende Action zeigen. In der Saison 2020 findet der erste Bewerb ab Mitte Jänner in Hakuba, Japan (18.–25.1.2020), statt, bevor es Anfang Februar im Champagne-Powder-Mekka Kicking Horse in Kanada (6.–12.2.20) zur Sache geht. Ende Februar werden die Rider auf den steilen Hängen der Pyrenäen in Andorra ihr Bestes geben und Anfang März folgt der vierte Bewerb am Wildseeloder in Fieberbrunn, Tirol (7.3.–13.3.20). Das Ranking zu diesem Zeitpunkt bestimmt, wer beim großen Finale in Verbier, Schweiz, am bis zu 60 Grad steilen Bec des Rosses antrete darf. Nur die Hälfte des Feldes aus insgesamt etwa 50 Ridern bekommt einen Startplatz und qualifiziert sich gleichzeitig für die nächste Saison. Trotz aller Professionalität und eines gewissen Leistungsdrucks ist die Stimmung auf der Freeride World Tour zwischen den Sportlerinnen und Sportlern extrem entspannt – und entspricht immer noch dem Klischee einer verrückten Randsportart. Oder wie Blue Tomato Teamrider Victor de Le Rue gesagt: „Was ich am meisten liebe, ist dass ich so viele neue Leute getroffen habe und dass der Vibe auf der Tour so gut ist.“ Das sieht man auch im Livestream, wenn sich Konkurrenten nach einem guten Run gegenseitig gratulieren und umarmen. Auch bei den Partys nach den Contests wird wild gefeiert und viel getanzt, selbst Starallüren von den ganz großen Namen der Szene, die einzelne Startplätze für Events bekommen, wie Travis Rice (The Art of Flight) oder Tanner Hall gibt es nicht. Wie wird sich die Freeride World Tour weiterentwickeln? „In Zukunft werden wir auch im Freeriden mehr komplexe Freestyle-Elemente im steilen Gelände sehen“, meint Blue Tomato Teamrider Friedl Kolar, Snowboardlegende aus der Ästhetiker Crew und Organisator der Shredschool, aus der schon viele junge Snowboardtalente hervorgegangen sind. Somit: Ride on! Ultimative Sicherheit und Flexibilität Thule Upslope – Removable Airbag 3.0 Ready Safety first! Die Thule Upslope Kollektion verfügt über separate Fächer für Ihre Notfallausrüstung. Die 25 und 35 Liter Rücksäcke sind zusätzlich mit einer Airbagvorbereitung ausgestattet und können wahlweise mit oder ohne das Mammut Removable Airbag 3.0 System genutzt werden.

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