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SPORTaktiv Juni 2019

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WENN SIE BEI DER WM IN

WENN SIE BEI DER WM IN DOHA DIE KLIMAANLAGE EINSCHALTEN, FLIEGEN DIE DISKEN ANDERS. dienen oder dem Sport die höhere Priorität einräumt. „Ich hatte als Geselle ein höheres Einkommen als beim Heeressport, musste Kredite aufnehmen, um mir eine Trainingshütte zu bauen oder zu den Spielen nach Rio zu reisen. Das war ein hohes Risiko. Ich fürchte, dass dem österreichischen Sommersport viele Leute verloren gehen, wenn man es nicht schafft, zumindest für die Top-Athleten auch finanzielle Anreize zu schaffen.“ Denn Sogwirkung auf junge Nachwuchstalente übe es nicht gerade aus, wenn ein Spitzensportler mit einem kaputten 2er-Golf am Parkplatz vorfahren würde. Ein erster Schritt in diese Richtung wurde bereits getan, dank des Sponsors Helvetia schüttet der ÖLV neuerdings 205.000 Euro für den Olympiasieg, 100.000 für Silber und 50.000 für Bronze aus, bei der WM ist der Schlüssel 75.000, 50.000 und 25.000 Euro. „Vielleicht sind das genau die ein, zwei Prozent, die es an Motivation braucht, um wirklich ganz oben auf dem Stockerl zu stehen“, spekuliert Weißhaidinger. „Wobei kein Athlet an die Prämien denkt, wenn er in den Wettkampf geht. Dann geht es nur ums Gewinnen, die Medaille.“ Für Högler ist das Prämiensystem sogar ein „Meilenstein, ein ganz entscheidender Schritt. Top-Leistungen auf diesem Niveau gehören einfach entlohnt“. Erst recht, da Weltklasseathleten wie Lukas Weißhaidinger in der Disziplin des Verzichts ganz vorne mit dabei sind. Nicht beim Essen, da geht es darum, mit einer Unmenge an Fleisch dem Körper die benötigten 4500 Kilokalorien zuzuführen. Aber im sozialen Leben. „Ich war noch nie beim Geburtstag meiner Nichte, als mein Opa gestorben ist, war ich auf Trainingslager. Das soll keine Beschwerde sein: Aber um es ganz nach oben zu schaffen, muss man eben auch viel von seinem wichtigsten Gut investieren: Zeit.“ Nebenbei einen großen Freundeskreis aufzubauen, mit dem man sich regelmäßig trifft, ist dabei ähnlich schwer, wie die 70-Meter-Marke zu knacken. Vier weitere Diamond-League- Meetings plus das Finale in Brüssel (6. September) gibt es für Lukas Weißhaidinger noch an Wettkämpfen auf Top-Level, bis der Saisonhöhepunkt mit der WM in Doha (28. September bis 6. Oktober) auf dem Plan steht. Die große Standortbestimmung. Dann wäre zu hoffen, dass Lukas dazwischen beim Fischen noch den einen oder anderen richtig dicken Fisch an der Angel hat. Als gutes Omen für einen goldenen Saisonabschluss wäre das schließlich unbezahlbar. Petri Heil! Beim Diamond- League-Meeting konnte sich Weißhaidinger die WM-Arena genau anschauen. „Ein tolles Stadion“. Die Energie AG unterstützt seit 19 Jahren Spitzensportler aus Oberösterreich und formt damit ein Team, in dem Leistungswille, Zusammengehörigkeitsgefühl und Authentizität für eine besondere Atmosphäre sorgen. Hier die Heldinnen und Helden dieser einzigartigen Sportfamilie: Hannes Trinkl (Kapitän), Vincent Kriechmayr, Lukas Weißhaidinger, Michael Hayböck, Andrea Limbacher, Victoria Schwarz, Barbara Haas, Max Lahnsteiner, Johnny Rohrweck, Mendy Swoboda, Ana Roxana Lehaci, Thomas Mayrpeter, Stefan Spiessberger, David Brandl 134 SPORTaktiv

Lukas Weißhaidinger Diskus © ÖOC/Kernmayer Teamgeist Die Energie AG unterstützt und fördert in ihrer Sportfamilie 15 Sportler aus Oberösterreich, die sich mit Topleistungen revanchieren. Kapitän ist der Abfahrtsweltmeister von 2001, Hannes Trinkl. Leistungswille, Zusammengehörigkeit und Authentizität zeichnen die Sportfamilie der Energie AG aus. www.sportfamilie.at Entgeltliche Einschaltung Leistungswille, Zusammengehörigkeit und Authentizität zeichnen die Sportfamilie der Energie AG aus. www.sportfamilie.at

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