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SPORTaktiv Juni 2019

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ENDURO KNEE GUARD 2

ENDURO KNEE GUARD 2 BESTER SCHUTZ, SCHNELLSTES FAHREN Auf dem Gelände der Enduro World Series zählt jede Sekunde. Pro-Armor ist von Fraktalen inspiriert und 50 % breiter als die vorhergehende Version. Es bietet zusätzlichen Schutz bei Frontalzusammenstößen am Schienbein und eine seitliche Stoßdämpfung am Knie. Starre Frontplatten aus ABS schützen die Kniescheibe und das obere Schienbein bei heftigen Kollisionen. dainese.com schaft mit drei Ex-Weltmeisterinnen und ehemaligen Jungprofis. Nach den vier- bis fünfstündigen Etappen fehlt es uns an nichts. Wir werden von ENIT-Geschäftsführer Giovanni Bastianelli und unseren ENIT-Betreuern wie Giro-Sieger behandelt, die Räder stehen jeden Tag ready da, am Abend wird gefeiert mit den Köstlichkeiten der Region: Lambrusco, gebackener Parmigiano, Salami. Dolce Vita, Mammamia! Wenn nur der Muskelkater nicht wäre … SPORTaktiv-Redakteur Christoph Heigl mit Weltmeister Paolo Bettini, Roubaix-Sieger Andrea Tafi und „il capitano“ Max Lelli (von links). Überall Weltmeister Aber hoppla! Ist das nicht Luca Toni? Der ehemalige Bayern-Star und Weltmeister taucht bei der Etappe von Lugo nach Modena auf. „Ich sitze zum ersten Mal auf einem Rennrad“, grinst der Fußballer, der im Promi-Team Werbung für die Olympia-Kandidatur von Mailand-Cortina 2026 macht. Ob er noch oft in München ist? „Immer wenn mich Frank einlädt, drei, vier Mal im Jahr“, erzählt der ehemals beste Buddy des scheidenden Bayernstars Frank Ribery. „Schade, dass er aufhört.“ Luca Toni bekommt am Rennrad schnell Schmerzen am Rücken und Hintern und fährt meistens freihändig und mit seitlich weit abgestreckten Armen, wie bei der Titanic-Haltung. Aber er hat Spaß. Im Ziel treffen wir einen anderen italienischen Weltmeister, Paolo Bettini. Selfie? Certo. Auch Mario Cipollini ist da, Langlauf-Olympiasiegerin Stefania Belmondo fährt die erste bergige Etappe über den Montoso sogar mit. Der Montoso bringt unsere Akkus erstmals zum Glühen (siehe Erfahrungsbericht), die Huldigungen der Fans an ihre Legenden können wir im Schweiße unseres Angesichts gerade noch lesen. „Sempre il Pirata“, kritzeln sie auf den Asphalt. Und N-I-B-A-L-I. Wen’s interessiert: Die Profis sind den Montoso ohne Motor wesentlich schneller hinaufgerast als wir mit Motor, z.B fünf Minuten schneller als ich im Full-Power-Modus. Incredibile, watt-tastisch! Unsere Etappen sind natürlich nicht so lang wie die des Original-Giros, etwa 120 km pro Tag, und enden genau drei Stunden vor dem Profirennen im selben Ziel. Auch wir haben einen wild wachelnden Rennleiter im Auto vor uns, einen ganzen Tross von Begleitfahrzeugen, Fotografen und 20 Polizisten und Ordner auf Motorrädern um uns herum. Das fühlt sich sehr geil und profimäßig an. Typisch für Italien wird ohne Unterlass gehupt, gedeutet und gepfiffen. Vielleicht glauben deshalb viele, der echte Giro rauscht heran. In einem kleinen Örtchen lässt der Pfarrer sogar die Kirchenglocken für uns läuten. Grazie mille! Fotos: Giro E/Jennifer Lorenzini, ENIT Italia, Christoph Heigl

Der Geschäftsführer von ENIT Italia, Giovanni Bastianelli (Mitte), mit dem Team aus Journalisten und Racern. SPORTAKTIV-TEST SO FÄHRT SICH EIN ELEKTRO-RENNRAD E-Rennräder dürfen wie alle E-Bikes laut Gesetz bis 25 km/h unterstützen, darüber schaltet der Antrieb automatisch ab. Beim Rennradfahren, vor allem in der Ebene, fährt man aber meistens im Bereich von 30 km/h, in Gruppen auch darüber. Man kurbelt also im Normalfall nur mit Muskelkraft. Meine ersten beiden Etappen des Giro E waren sehr schnell, fast immer bei 33 bis 35 km/h. Der Motor meines Pinarello Nytro hat nur für wenige Sekunden eingesetzt, bei kleinen Hügeln oder beim Rausbeschleunigen nach Kreisverkehren. So würde der Akku wohl Tage und Wochen halten. Das Nytro hat 13 kg, was nur beim Losfahren negativ auffällt. Einmal auf Geschwindigkeit merkt man keinen Unterschied zu einem echten Rennrad mit sechs oder sieben Kilogramm. Pinarello setzt auf den sehr leichten Fazua-Antrieb, den man völlig entkoppelt fahren oder in drei Stufen zuschalten kann: mit 125 Watt, 250 Watt und 400 Watt Maximalpower. Der Fazua-Antrieb ist im Gegensatz zu normalen Rad- und E-Bike-Motoren fast lautlos. Beim Aufstieg zum Montoso (8,8 km Steigung mit 838 Höhenmetern) war volle Unterstützung angesagt. Oben angekommen war der Akku fast leer. Resümee zum Pinarello Nytro: sehr überzeugendes Fahrgefühl, Konzept stimmiger als bei E-Mountainbikes, Antrieb nur dann, wenn man ihn wirklich braucht, perfetto. NUMINIS TRAIL E Ob auf ausgedehnten Touren oder auf knackigen Trails, das Numinis Trail E ist der perfekte Allrounder! Mit exzellenten Klettereigenschaften weiß der Trailräuber bergab mit viel Laufruhe und spielerischem Handling zu punkten und meistert auch ruppiges Terrain problemlos. Die ausgewogene Geometrie sowie eine fein abgestimmte Ausstattung runden das Gesamt paket perfekt ab. Neben den vielfach im Test gelobten herausragenden Fahreigenschaften, wusste das Numinis Trail E auch die Tester des Design & Innovation Award zu überzeugen und gewann 2019 die prestigeträchtige Auszeichnung. CENTURION – FORGE AHEAD. WWW.CENTURION.DE BIKES SEIT 1976

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