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SPORTaktiv Juni 2021

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4500 HÖHENMETER PURE

4500 HÖHENMETER PURE EMOTION Auf dem Stoneman Taurista rund um Flachau (S) erwartet dich pure Mountainbike-Emotion – zwischen 10. Juni und 26. September 2021. DER WERT DES BILDES IST DA, WEIL DAS BILD DIE REDUKTION AUF DEN KÜRZESTMÖGLICHEN AUGENBLICK IST. Der Stoneman Taurista ist das Mountainbike-Erlebnis für alle, die eine echte Herausforderung suchen. Die Route rund um Flachau umfasst in der „C-Edition 2021“ 123 + 11 Kilometer und 4500 Höhenmeter und führt durch eine der schönsten Berglandschaften der Ostalpen. Sie ist für drei Tages etappen konzipiert, kann aber von ambitionierten Sportlern auch in zwei oder gar nur an einem Tag zurückgelegt werden. Zu den landschaftlichen Highlights zählen der Rossbrand und das Hochgründeck. Auf dem Weg liegen außerdem die Gnadenalmen, eines der schönsten Almtäler Österreichs, und die Oberhütte am gleichnamigen Bergsee in Forstau. Der Dachstein und das Tauernmassiv sorgen für die imposante Kulisse. Das 360-Grad- Bergpanorama, in dessen Genuss Biker an besonders exponierten Checkpoints kommen, macht den Stoneman TAURISTA so außergewöhnlich und einzigartig. Alle Infos zum Stoneman Taurista unter: www.flachau.com/stoneman FLACHAU TOURISMUS T. +43 (0) 64 57/22 14 info@flachau.com www.flachau.com Foto: Flachau Tourismus wurden rasch besser und auch digitale Spiegelreflexkameras waren irgendwann leistbar. Ich habe nie einen Kurs oder eine Ausbildung gemacht, aber ich lasse mich von Menschen inspirieren, die das besser können als ich (lacht). Und wie bist du zum Biken und zum Radsport gekommen? Mein erstes Mountainbike hab ich noch zu Hause, ein GT Karakorum von 1992, in Sunset-Farben, gelb und orange. Ich war voll der Biker. In Wien hab ich später meinen jetzigen Kollegen Martin Ganglberger kennengelernt und mich seinem Verein „2Radchaoten“ angeschlossen. Wir haben viel Blödsinn gemacht, sind Marathons gefahren, haben Jux-Rennen auf einer Wiese veranstaltet, dann auch seriöse Wettkämpfe – und da habe ich auch angefangen zu fotografieren. Kitzalpbike, Salzkammergut-Trophy, TopSix waren dann mein Einstieg in die Szene, da hab ich extrem viel gelernt. Bei den Briefings der Veranstalter war alles dabei, von „Dieses Transparent muss auf jedes Foto und dieser Sponsor auch!“ bis zu „Stell dich einfach zur Tankstelle, da kommen eh alle vorbei.“ (lacht) Wie hat sich deine Fotografie über die Jahre verändert? Es entwickelt sich kontinuierlich und permanent. Jede Zeit hat ihre Bilder. Für touristische Fotos habe ich ein Auge, bei denen sieht man an Kleidung und Bikes ganz klar, aus welcher Zeit sie stammen. Ich muss oft schmunzeln, wenn man mit 20 Jahre alten Fotos den heutigen Radtourismus bewirbt. Diesen permanenten Lernprozess habe ich, hat der Tourismus, hat der Kunde. Hat ein gutes Bild in der heutigen Medienwelt mit Social Media und Selfiewahn an Wert verloren oder gewonnen? Schwierige Frage. Es werden heute extrem viele und extrem gute Bilder produziert, auch im Videobereich. Da werden Aufnahmen alltäglich, die vor fünf Jahren noch undenkbar waren, mit 360-Grad-Kameras auf Drohnen zum Beispiel. Ein Superlativ jagt den nächsten. Der Wert des Bildes ist aber da, weil das Bild die Reduktion auf den kürzestmöglichen Augenblick ist. Und der soll im Idealfall eine Geschichte erzählen, indem er dem Betrachter genügend Raum für Fantasie bietet. Wie viele Bilder machst du pro Jahr? 50.000 Fotos – die Kamera macht viele Bilder pro Sekunde. Übrig bleiben aber wenige. Bei manchen Shootings mache ich 2000 Fotos, die besten 100 dürfen bleiben. Davon die 10 besten oder das beste rauszufiltern, ist die wahre Herausforderung. Mein Vorteil ist, dass ich selbst Radfahrer bin. Du hast einen anderen Zugang, wenn du das selbst betreibst, Heinz Zak beim 118 SPORTaktiv

Klettern zum Beispiel. Generell bin ich auch über Kritik und Feedback sehr dankbar. Ist für dich die Studiofotografie genauso spannend wie ein Shooting im Freien? Studiofotografie ist für mich ein Knochenjob, eine harte Nuss, immer eine Überwindung. Da merke ich, dass ich Laie und Autodidakt bin. Da sollte ich vielleicht einmal einen Kurs buchen (lacht). Studio ist ein permanenter Kampf mit Equipment, Platz und Licht. Aber man lernt viel, zum Beispiel übers Blitzen. Früher habe ich bei Events oder im Wald mit zwei Blitzen gearbeitet, Kabeln verlegt und unendlich viel herumexperimentiert. Durchs Studiofotografieren habe ich viel über das Licht gelernt. Und mit den lichtstärkeren Kameras habe ich das Blitzen im Freien fast komplett aufgehört. Alles niederzublitzen, ist der Stil von früher. So bleibt es natürlicher. Deine Bilder sind ästhetisch, zeigen die Schönheit des Radfahrens, machen Lust. Würdest du auch Negatives fotografieren? Stürze, falsches Verhalten von Bikern, Schäden? Als Medium oder Fotograf sollte man mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, wie man es richtig macht. Mit driftendem Hinterrad um die Kurve, so was mache ich nicht und so was machen die Fahrer nicht, mit denen ich arbeite. Mir ist es bei Regionsgeschichten auch wichtig, dass wir nur dort fotografieren, wo das Biken legal ist. Und Touristikern sage ich, dass wir nicht die 200 Meter Singletrail bewerben sollten, wenn dort in Wirklichkeit 70 km Forststraßen sind. FUTURE PRO: SCOTT DENKT AN DIE STARS VON MORGEN Mit dem Equipment der Future-Pro-Linie von SCOTT SPORTS sind die jungen Biker bestens gerüstet für die Challenge. SOFTCON-JUNIOR- PROTEKTORJACKE. Die Protektorjacke setzt neue Maßstäbe im Oberkörperschutz für Kinder. Die revolutionär weiche, belüftete D3O®-Plattenkonstruktion bietet voll zertifizierte Sicherheitsniveaus und maximale Bewegungsfreiheit bei gleichzeitig stark verbesserter Luftzirkulation. Die Softcon- Junior-Protektorjacke wurde für junge Biker entwickelt, die einen vollständig anpassbaren Oberkörperschutz wünschen, der nicht einschränkt. Die meisten Aufnahmen von euch entstehen zwischen Semmering und Wien? Fotos: Erwin Haiden SCOTT RANSOM 600. Das SCOTT Ransom 600 ist ein schnelles und leistungsstarkes Enduro für junge Mountainbiker. Perfekt für Kids, die fahren wollen wie die Großen. Durch den großen Federweg vorne (140 mm) und hinten (130 mm) sowie die Kompatibilität mit 24“- und 26“-Rädern ist das Ransom ideal für ehrgeizige Ziele. www.scott-sports.com ANZEIGE / Fotos: Scott Sports SPORTaktiv 119

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