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SPORTaktiv Oktober 2019

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AUS PRO BIERT OUTDOOR

AUS PRO BIERT OUTDOOR HOLZKEGEL FÜR DIE ACHILLES-SEHNE Holz, genauer Kernesche, in Form eines speziell gedrechselten Kegels, soll helfen, die Achillessehne fit zu halten. Fit heißt, die dickste und stärkste Sehne des Körpers soll wieder geschmeidig und gestärkt gleichmaßen werden. Ein gerade einmal 11,5 Zentimeter langer und 5,5 cm breiter Holzkegel soll dafür sorgen? Das „Ding“, das auf den ersten Blick aussieht, wie eine chice Eieruhr, heißt Wildfüssler „Flex“ und kostet € 39,–. Spätestens wenn man die Anwendungsanleitung liest und erfährt, dass Mitentwickler des Holzkegels Reinhard Schmidt vom Sportambulatorium Wien ist, wird man neugierig. Jetzt geht es ums Anwenden – konsequente drei Minuten je Bein und Tag lautet der Rat von Mediziner Schmidt. So langsam wie möglich rollt man von unten nach oben, vom Fersenbeinansatz bis zur unteren Hälfte des Unterschenkels. Retour soll man etwas schneller rollen, so der Sportmediziner. Dadurch wird das Abfließen der Lymphe gefördert. Nach vier Testwochen inklusive zahlreicher langer Läufe und mehrerer harter Berg-/Klettersteigtouren fühlen sich die Achillessehnen beider Beine fit und gar nicht überbelastet an. EINEN KEGEL FÜR DIE SEHNE, FELLE FÜR DEN FUSS UND EINE LEICHTE WINDJACKE HABEN WIR DIESMAL UNTER DIE LUPE GENOMMEN VON OLIVER PICHLER Fotos: Oliver Pichler 108 SPORTaktiv

FAUSTGROSS, DICHT UND ROBUST HÜTTENSCHLAPFEN 2.0 Wenn ein Hersteller von Skisteigfellen (Contour aus Tirol) und ein Öko-Sandalen- & Schuhhersteller (Doghammer aus Bayern) sich gemeinsam um die Zweitverwertung von Verschnittresten aus der Skisteigfellproduktion kümmern, heißt das Ergebnis „Hüttenschua“. Konkret werden aus den Fellresten Riemen und Schaft schicker Must-Haves fürs Hüttenübernachten, die natürlich auch als Hausschuhe durchgehen, gemacht. Die Contour/Doghammer-Hüttenschua ab € 42,90 in mehreren stylishen Farben gibt es in zwei Varianten: „Offen“, also mit Riemen und Filzfußbett. Oder „zua“ und superwarm mit echter Schafwolle als Innenfutter. Beide Modelle verfügen über eine rutschfeste Kork-Gummisohle, der auch nasse Böden nichts anhaben. Das Testmodell „zua“ ist weich und tatsächlich sehr warm. Es ist eher klein und etwas eng geschnitten. Ein knapper 42er-Fuß passt mit dünnen Socken in den 43er-Hüttenschua gerade hinein. Dass sich der Riemen etwas steif und eng anfühlt, soll sich laut Doghammer nach mehrmaliger Benützung geben. 160 Gramm, dünn, winddicht und angenehm zu tragen. Zusätzlich wird Robustheit versprochen (120.000 Scheuerzyklen). Die Rede ist von einem Teil, das im Herbst, selbst wenn die Sonne sich nochmals mächtig ins Zeug legt, auf keiner Wanderung fehlen darf. MERINO PRO- TECT WINDBREAKER nennt ORTOVOX diese Kapuzenjacke um € 190,–, die sich in ihrer eigenen Brusttasche faustgroß verpacken lässt. Im Test zeigt sich dreierlei: 1. Die Jacke ist sehr viel angenehmer auf bloßer Haut (überhaupt nicht „anklebend“) als viele andere dünne Windbreaker. Und man fühlt sich auch sehr wohl, wenn man unter ihr einen Midlayer trägt. 2. Sie ist absolut winddicht, auch im alpinen Sturm am Grat. 3. Sie hält, wenn es kalt ist, die Körperwärme innen, ohne dabei schweißtreibend zu sein. Die Erklärung: Ortovox hat für „Merino Protect“ einen Materialmix entwickelt, der zu 55 Prozent aus Merino besteht und trotzdem superwinddicht und wasserabweisend ist. Die erstaunliche Robustheit der dünnen Jacke macht es möglich, sie auch dann einzusetzen, wenn man einen schweren Rucksack zu tragen hat. SPORTaktiv 109

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