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SPORTaktiv Oktober 2021

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Die neue

Die neue Rekord-Spielerin Sarah Puntigam (links) absolvierte gegen Nord-Mazedonien ihr 111. Länderspiel, Laura Wienroither zeigte sich zuletzt beeindruckend treffsicher. klarmachen, dass allein die Qualifikation schon ein Erfolg ist. Und nicht vergessen: Es sind nur 16 Teams dabei. Die Männer wurden für ihre Performance bei der EM gefeiert, ein Lehrgang später wurde Teamchef Franco Foda von den Kritikern ans Kreuz gena gelt. Wie verfolgen Sie das? Am Ende ist es immer leicht, im Trainer den Schuldigen auszumachen. So ist nun mal dieses schnelllebige Geschäft. Worüber ich mir Gedanken mache: Drei Spiele in so kurzer Zeit mit nur jeweils einem Training, um die Mannschaft vorzubereiten – das kann ja keinen Spaß machen. Da müssen sich FIFA und UEFA Gedanken machen, die Spieler laufen am Limit. Wir Frauen spielen mit Doppel-Terminen, das sind wir auch nicht unbedingt gewohnt. Umso wichtiger ist es, die angesprochene Breite zu haben. AM ENDE IST ES IMMER LEICHT, IM TRAINER DEN SCHULDIGEN AUSZUMACHEN. SO IST NUN MAL DIESES SCHNELLLEBIGE GESCHÄFT. Gibt es einen Austausch zwischen Ihnen und Franco Foda, von Teamchefin zu Teamchef? Jeder ist in seine Aufgaben vertieft, trotzdem sehen wir uns gelegentlich und sprechen über unsere diversen Herausforderungen. Ich weiß, dass ich mich jederzeit bei ihm melden kann, wenn ich wissen möchte, wie er manche Dinge sieht. Das ist ein positives Miteinander. Sie haben die Youngsterinnen angesprochen, es gibt aber auch erfahrene Haudegen wie Sarah Puntigam, die gegen Nord-Mazedonien ihr 111. Länderspiel absolviert hat. Dabei wird sie im Oktober erst 29. Wie viele Spiele trauen Sie ihr zu? Wenn sie gesund bleibt, noch viele. Beeindruckend, wie sie sich gegen Nord- Mazedonien in die Kopfballduelle geworfen hat. Sie pusht die Mannschaft, versucht, sie von innen heraus zu lenken – einfach top! Ein Sorgenkind ist dagegen Kapitänin Viki Schnaderbeck, die seit einem Jahr wegen ihrer Knieverletzung kein Spiel für die Nationalmannschaft absolviert hat. Rechnen Sie noch mit ihr? Es ist ihr – und auch unser – absolutes Ziel, dass sie zurückkommt und bei der EURO in ihrer Wahlheimat dabei ist. Sie ist auf einem guten Weg, war zuletzt schon auf der Abrufliste. Sobald sie bei Arsenal, wo sie fantastisch unterstützt wird, den Anschluss findet, ist sie auch bei uns wieder ein Thema. Der Aufstieg des österreichischen Frauen-Fußballs fand unter der Regentschaft des nun scheidenden Präsidenten Leo Windtner statt. Was waren seine Verdienste? Dass er uns immer die Wertschätzung entgegengebracht hat, die sich die Spielerinnen erarbeitet und verdient haben. Der Erfolg 2017 war nur möglich, weil der ÖFB 2011 die Frauen-Akademie in St. Pölten eröffnet hat. Da wurde auch finanziell einiges in die Hand genommen, das geht nur, wenn der Präsident voll dahintersteht. Wir haben mit unserer EM-Qualifikation unseren Teil dazu beigetragen, dass dieser Stellenwert auch in Zukunft hoch eingeschätzt wird. 112 SPORTaktiv

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