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SPORTaktiv Outdoorguide 2017

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OUTDOORGUIDE TEXT: Oliver Pichler 70 SPORTaktiv-OUTDOORGUIDE 2017

UNTERWEGS MIT DEM RANGER ES GEHT INS EWIGE EIS, MIT EMANUEL EGGER, DEM GLETSCHEREXPERTEN. Jeder Nationalpark-Ranger hat seine besondere Passion. Emanuel, Ranger im Nationalpark Hohe Tauern, faszinieren Gletscher. Seine Begeisterung, sein Wissen gibt er weiter. Etwa während der Tour am Gletscher lehrweg Innergschlöss am Fuß des Großvenedigers in Osttirol. Wir machen uns mit ihm auf den Weg. FOTO: Nationalpark Hohe Tauern Tirol/Martin Lugger Natur-Bulldozer. Beständige Urgewalt. Beeindruckend. Mächtig ... – Die Gletscherwelt rund um den Großvenediger prägt sich tief in die Erinnerung ein. Nicht von ungefähr entstand hier der Gletscherlehrweg Innergschlöss. Die Tour erlaubt es, intensiv und umfassend in die faszinierende Welt der Gletscher einzutauchen. „Das Gschlösstal bietet viele lehrbuchhafte Gletscher-Phänomene. Binnen drei acdsdasdasdasdasdasdasdwir all das erleben, wofür bis vier Stunden reiner Gehzeit können Gletscher bekannt sind“, erzählt Nationalpark-Ranger und Gletscherexperte Emanuel Egger. Er ist es, der Interessierte einmal in der Woche hinauf ins „ewige Eis“ begleitet. Von Mitte Juli bis Mitte September besteht jeden Mittwoch die Möglichkeit dazu. START: MATREIER TAUERNHAUS Ausgangspunkt der Tour „Ins ewige Eis – Gletscherlehrweg Innergschlöss“ ist das Matreier Tauernhaus (1.512 m) unterhalb des Südportals des Felbertauerntunnels. Begleitet von Emanuel Egger wird das erste Wegstück per Taxi „abgekürzt“. Die sehr schöne erste Stunde Gehzeit über Außergschlöss, vorbei an der berühmten Felsenkapelle aus dem Jahr 1870, nach Innergschlöss will der Ranger seinen Gästen ersparen. Er weiß, es gilt, mit der Kraft hauszuhalten, um die Tour hinauf zum Schlatenkees gut bewältigen zu können. Beim Venedigerhaus (1.691 m) in Innergschlöss geht es dann wirklich los. Hier öffnet sich ein prächtiger Blick Richtung Gletscherzunge. Und es wird klar, welch landschaftsgestaltende Kraft der Gletscher hier in vergangenen Jahrtausenden entfaltet hat. Flach, ja gemütlich, startet die Tour – hinein in den Gschlösstalboden. Der Talschluss sorgt für den ersten Wow-Effekt. Die steil aufragenden Trogwände, die Wasserfälle und mit etwas Glück Bartgeier und Steinadler machen klar, dass der innerste Teil des Nationalparks erreicht ist. 1850ER-MORÄNE & WASSERFALL Nachdem links – Richtung Gletscherweg – abgezweigt wurde, ist die „1850er Moräne“ schnell erreicht. Bis hierher hat der Gletscher während der letzten kleinen Eiszeit im Jahr 1850 gereicht. Nun geht es so richtig bergauf. Steil. Über Felsstufen. Gut 400 Höhen- 71

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