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SPORTaktiv Outdoorguide 2021

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DEUTER IS FOR LEADING

DEUTER IS FOR LEADING LIGHTS FUTURA 26 deuter.com Cool bleiben Auch bei Hexenschuss! schmerzlindernd & kühlend Rezeptfrei in Apotheken erhältlich #deuterforever x135mm_Image_2021.indd 2 11.05.21 10:35 TIPPS VON INSTA­ GRAMMER @ZEPPAIO SO GELINGEN DEINE FOTOS BESSER 1Achte aufs Licht. Lichtquelle und Lichteinfall erzeugen Stimmung. Licht soll nie zu grell sein (z. B. Mittagssonne), Porträts gelingen bei softem, schwachem Licht am besten. 2Überlege dir einen Bildaufbau. Der Fokus der Aufmerksamkeit sollte nicht in der Bildmitte sein, das wirkt langweilig. Der „goldene Schnitt“ ist eine klassische Regel, der den Bildaufbau in 1/3 zu 2/3 teilt. Der Fokus sollte also im rechten oder linken Bilddrittel sein, oben oder unten. Tipp: Rasterfunktion am Display aktivieren, dann bekommt man ein gutes Gefühl dafür, welches Drittel gut wirkt. 3Baue Ebenen ein. Du kannst etwas in der ersten Ebene unscharf in den Vordergrund rücken (z. B. Blumen oder einen Fels), in der zweiten Ebene deinen Hauptfokus haben (eine Kapelle, einen Wanderer) und in der dritten Ebene einen Hintergrund in Szene setzen (eine Bergkette, die Skyline einer Stadt). 4Erzeuge Spannung. Bei Landschaften, aber auch in Städten kann man z. B. mit Spiegelungen in Bergseen (oder Schaufenstern, Verkehrsspiegeln) tolle Effekte erzielen. 5Keine Filter verwenden. Filter sind eine tolle Möglichkeit, Fotos beim Bearbeiten zu verbessern oder ihnen mehr Dynamik, Tiefe und Schärfe zu geben. Aber immer erst danach! Bilder noch ohne Filterfunktionen (und im Idealfall im Rohdatenformat „Raw“) aufnehmen. 6Farben abdunkeln. Durch die automatischen Belichtungs- und Fokus-Funktionen (vor allem bei Handys) werden die Bilder in der Tendenz zu hell. Der Klassiker: Überprüfe, ob dein Himmel noch natürlich blau und grau ist oder durch die Automatik ganz weiß wirkt. Sonst kann man die Farben abdunkeln, damit es natürlicher und schöner wirkt. 7Quer geht mehr! Landschaften sollte man idealerweise im Querformat fotografieren, um die Breite einzufangen. Achtung: Bei Instagram funktioniert nur Hochformat. Schuld ist einzig und allein die Darstellung am Handydisplay, das hochformatig in den Händen gehalten wird. Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker. © Alex - stock.adobe.com, 20210604_DicloAkut ® _I_SportAktiv

schön umringt von hohen Bergen, zackig, zerklüftet und felsig, die Gipfelregion vom Schnee frisch angezuckert. Da denke ich an die Dolomiten.“ Das ideale Bild? „Klischeehaft ein schöner Sonnenaufgang, der ein paar Wolken anleuchtet und mit weichem sanften Licht von vorn in die Szene kommt.“ 5 Uhr früh in den Dolomiten also vielleicht. Kritisiert werden die sozialen Medien gerne für ihre Über-Inszenierung der Wirklichkeit. Scheichl grübelt. „Es gibt schon diese unrealistischen Momente. Letztens beim Sonnenaufgang in Bayern hat es uns eingeregnet, aber zwei, drei Minuten lang war im leichten Regen ein unfassbarer Regenbogen vor dem dunklen Himmel. Das muss man erst sacken lassen.“ Beliebt sind Filter, mit denen Bilder noch dramatischer und künstlerischer wirken. Verändert das die Natur? „Ich benutze Filter sehr gezielt und immer so, dass es natürlich aussieht und ich das meiste aus dem Bild raushole. Wenn Schatten oder Farben nicht so satt sind. Ich verändere das so, wie die Szene in meiner Erinnerung ausschaut. So kann ich Stimmung und Emotion nachbessern.“ Falls es „Störfaktoren“ in der Natur gibt, wird die Software auch eingesetzt. „Wenn ein Strommast die Szene stört oder ein Stein in einer schönen Wiese herumliegt, verwende ich den Pinsel, damit es clean aussieht. Aber das kommt selten vor.“ Wenn das „gute Bild“ die Bergtour dominiert, komme das Bergerlebnis wohl zu kurz, hört man oft. Dazu müsse man die Kamera zu Hause lassen oder wegpacken. „Ich hab sie immer mit, aber ich versuche, magische Momente auch so für mich zu genießen. Ich kann das gut trennen.“ INSTA UND TOURISMUS Auch der heimische Tourismus setzt in der Werbung auf Instagram. Das generiert mitunter amüsante Hashtags wie #seewinkelsafari, #styrianbackhendl, #visitbregenzerwald und verschafft auch der Österreich-Werbung einen Account (@visitaustria) mit 462.000 Followern und den Keywords #feelaustria und #visitaustria FEEDBACK Schick uns deine Meinung oder dein Regenbogenbild. Was ist für dich „Content“? Auf Instagram sind Menschen wie Scheichl für die Bilder aus der Bergwelt zuständig. 89,6 Millionen Beiträge gibt es weltweit mit #mountains, rund 30 Millionen zu #outdoor und 21,3 Millionen zu #austria. Im Idealfall werden viele der Instagram-Generation von Influencern positiv beeinflusst, vom Display wegzukommen, sich Wanderschuhe zu besorgen und sich die Berge einmal unverpixelt und „in echt“ anzuschauen. So wie die Enrico-Generation Jahrzehnte davor. Hium-Hiuuum.

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