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SPORTaktiv Outdoorguide 2021

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EBENSEE AM TRAUNSEE ...

EBENSEE AM TRAUNSEE ... LÄDT EIN ZUM OUTDOORERLEBNIS IM HERZEN EINER DER REIZVOLLSTEN REGIONEN ÖSTERREICHS, DEM SALZKAMMERGUT! • Mehr als 200 Kilometer Spazier- und Wanderwege • Genussbiken auf asphaltierten Radwegen oder Mountainbike strecken • Großartige Naturerlebnisse mit 2 Naturschutzgebieten im 194 km² großen Gemeindegebiet • Wanderpass „Ebenseer GipfelstürmerIn“ • Hotspot des Wassersports für Segler, Surfer oder Kitesurfer • 6 km lange Downhillstrecke vom Feuerkogel ins Tal • Badevergnügen in vier herrlichen Seen • Europas größte künst liche Flusssurfwelle „The Riverwave“ • noch viele zusätzliche Freizeitmöglichkeiten Tourismusbüro Ebensee Tel. +43 6133 / 8016 ebensee@traunsee-almtal.at www.ebensee.com ANZEIGE / Fotos: Ferienregion Traunsee-Almtal, Tourismusbüro Ebensee OUTDOOR HAT FÜR MICH MIT DEM GEFÜHL ZU TUN, ETWAS AUS EIGENER LEISTUNG GESCHAFFT ZU HABEN. den Bergen bin ich selbst für mein Tun und meine Sicherheit verantwortlich. Es gibt zum Erreichen meines Zieles keine Abkürzung. Wenn ich es dann erreicht habe, erfüllt mich das mit umso größerer Freude. Es gibt also keine Abkürzung, aber zum Glück gibt es „Back-ups“. Wie die Möglichkeit, die Bergrettung rufen zu können, wenn ich mich verletzen oder verirren sollte. Eine Schutzhütte, die ich zum Schutz aufsuchen kann, wenn ich sie brauche, oder die ich mir zum Ziel aussuche. Oder auch eine Seilbahn, mit der ich eine Tour abkürzen oder sie überhaupt erst ermöglichen kann. Zu berücksichtigen sind jeweils die unterschiedlichen individuellen Voraussetzungen, die jeder mitbringt. Aber Outdoor geht für mich jedenfalls über einen reinen Erlebnis-Konsum hinaus. Outdoor hat für mich auf jeden Fall auch mit dem Gefühl zu tun, etwas aus eigener Leistung geschafft zu haben. Vielleicht auch zum ersten Mal. Das Setzen von oder Greifen nach ständig höheren Zielen empfinde ich als kein Muss, aber ich kann es dennoch nachvollziehen. Auf jeden Fall sollte auch hier gelten: Ich kann nur Schritt für Schritt vorgehen, nicht zwei oder hundert auf einmal. Ich kann nur das anstreben, was in meiner realistischen Reichweite liegt. Wenn es nicht in Reichweite ist, muss ich dafür trainieren oder darauf verzichten. Outdoor beginnt, so finde ich zumindest, auch beim Respekt voreinander. Nein, früher war nicht alles besser (ganz und gar nicht): Aber früher, als man mit dem „Du“-Wort noch sparsamer umgegangen ist, hat es geheißen, dass man in den Bergen mit jedem per Du ist. Ich vermute, dass damit vielleicht ein gewisser Respekt, eine Art von Gleichsein zum Ausdruck kam, das Teilen eines gemeinsamen Gefühls in einer nicht ganz einfach zu erreichenden Ausnahmesituation. Woran es auch liegt, scheint mir heute in der Outdoor-Community mit dem Glück der Vielfalt an Möglichkeiten irgendwo auch das Verständnis füreinander auf der Strecke geblieben zu sein. 20 SPORTaktiv

Schade, finde ich. Wanderer gegen Mountainbiker, Mountainbiker gegen E-Mountainbiker, Kletterer gegen Klettersteiggeher oder alle gegen „Mount-Everest-Touristen“? Die Reihe ließe sich lange fortsetzen. Meinem Gefühl nach entsteht Unverständnis oft aus der mangelnden Bereitschaft, sich mit der Lebenswelt und -realität anderer auseinanderzusetzen. Urteile sind schnell gefällt, ein Posting noch schneller abgesetzt – doch die von mir so empfundene Langsamkeit der Bergwelt täte hier vielleicht ganz gut. Sich mit Meinungen und Empfindungen, die nicht den eigenen entsprechen, auseinanderzusetzen, ist vergleichbar mit einer Gipfeltour: Oft mit Mühe verbunden, aber es sorgt für einen weiteren Blickwinkel und hinterlässt am Ende des Tages ein gutes Gefühl. Outdoor beginnt, und davon bin ich vollends überzeugt, natürlich auch beim Respekt vor der Natur. Wer sich gern und oft inmitten von Flora und Fauna aufhält, entwickelt automatisch eine andere Beziehung dazu. Einen krabbelnden Käfer sieht man nur aus der Nähe und beim genauen Hinschauen. Und wenn man im Jahre 2050 noch auf Skitouren gehen will (ich bin dann übrigens 75), dann startet man mit der Veränderung am besten bei sich selbst und wählt zur Anfahrt zur nächsten Tour vielleicht die Öffis statt dem Auto. Outdoor beginnt auch bei den richtigen Menschen, beim Teilen von Erlebnissen. Mit einem Menschen, der zum Beispiel auch nach vielen Jahren nicht damit aufhört, dem Banausen beim gemeinsamen Naturerlebnis Blumen zu zeigen und zu benennen. Oder mit Kindern, die in einem Bach vor Freude von Stein zu Stein hüpfen. Bach, Blumen, Bäume: Alles findet man locker auch in urbaner Öffi-Reichweite. Wenn also einige der genannten Bedingungen erfüllt sind: Dann kann Outdoor tatsächlich manchmal sogar im Betongrau vor einer städtischen Wohnungstür beginnen. FÜR MOMENTE, DIE BEWEGEN OUTDOOR BEGINNT AUCH BEI DEN RICHTIGEN MENSCHEN, BEIM TEILEN VON ERLEBNISSEN. www.maier-sports.com

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