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SPORTaktiv Outdoorguide 2021

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FEUER MACHEN Laut

FEUER MACHEN Laut Überlebensschule Tirol ist die beschriebene Methode eine von 23 Möglichkeiten, mit einfachen Mitteln ein Feuer zu entzünden. Was benötigt wird, ist als „Ötzi Feuerset“ um 19 Euro im Shop der Überlebensschule zu bestellen: ein Feuerstein, ein Pyrit-Stein, etwas Juteschnur, Trama (Gewebe von Pilzen), verkohlte Lamellen eines Zunderschwamms. So wird es gemacht: + Trama gleichmäßig auf trockenem Untergrund verteilen; + Juteschnur in einzelne Litzen aufdrehen und ein Zundernest herstellen; + Den Feuerstein gegen den Pyrit schlagen, sodass ein Funke auf das Trama trifft und zum Glimmen bringt; + Glut durch Blasen auf die Kohle übertragen und zum Glühen bringen; + glühende Kohle in die Mitte des Zundernests legen, auf die Glut blasen, bis das Zundernest sich entzündet. Infos und Video auf: www.ueberlebensschule-tirol.at pflegung fällt in Kinderkursen natürlich üppiger aus. „Wir vermitteln, die Natur als Freund zu sehen, Geduld wieder zu lernen, auch einmal durchzuhalten. Wichtig ist bei all dem: kein Stress, kein Leistungsdruck.“ Ohne Feuerzeug, Zündhölzer und andere Hilfsmittel ein Feuer zu entfachen: Dieses „archaische“ Erlebnis sorgt quer durch alle Altersgruppen für Euphorie. Auch deshalb, weil es dafür Geduld braucht und Rückschläge hinzunehmen sind. Umso größer ist das empfundene Erfolgserlebnis, wenn es gelingt. Es geht auch um den Zusammenhalt, die Erfahrung, etwas gemeinsam zu schaffen, was allein nicht möglich ist. „Kinder lernen voneinander, ich lasse dafür gerne kleinere mit größeren zusammenarbeiten“, sagt Manue- 1 RELEASE 2 UNFOLD YEAR SERVICE NO QUESTIONS ASKED 3 READY–GO DER ERSTE UND EINZIGE FALTSTOCK, DER SICH VON SELBST ENTFALTET Unsere neuen FXP Faltstöcke sind um bis zu 30% leichter, bieten eine absolut sichere und solide Verbindung der einzelnen Segmente und der Stock entfaltet sich dabei auch noch komplett von selbst. Einfach genial! Mehr Informationen zu unseren neuen Stöcken finden Sie auf www.komperdell.com

NEBEN DEM VERMITTELTEN WISSEN LERNT MAN IN DER NATUR SICH SELBST KENNEN. Fotos: überleben-im-freiraum.at, Überlebensschule Tirol la Kainer. Die Kids seien oftmals generell für die Natur begeisterungsfähiger als Erwachsene, findet sie. „Was wir vermitteln wollen, ist auch, die Natur als unseren Lebensraum zu begreifen. Wie fühlt es sich an, barfuß durch einen Wiesenboden zu gehen“, erklärt auch Kathrin Thallinger. Speziell Dunkelheit schärft bekanntlich die Sinne: Den Boden zu spüren, ohne zu sehen, wohin man tritt, oder die Richtung eines Geräuschs zu erkennen, ohne die Quelle zu sehen, auch das seien typische Inhalte, die sich spielerisch gestalten ließen. Eine Nacht im Freien wird von den meisten als besonders intensives Erlebnis empfunden. Zwar werden auch eintägige Veranstaltungen angeboten, richtig eintauchen in die Materie lässt sich, wenn Übernachtungen inkludiert sind. Viele Outdoorsportarten wie Klettern bieten „Mehrwert“ im abgesicherten Rahmen – sie ermöglichen es etwa, sich selbst und seine Grenzen kennenzulernen und Risiko kompetent einzuschätzen. Erfahrungen, die schon im jungen Alter wertvoll sind. In Survivaltrainings ist das nicht anders. „Das alles ist automatisch mitverpackt“, sagt Manuela Kainer. In der Natur lernt man sich selber kennen. Doch das sollte bei den Kids eher ein Nebeneffekt sein: Je größer der Spaß, desto größer auch die Bereitschaft, sich auf ungewhnliche Erfahrungen einzulassen. Und wie gehen die Kinder und Jugendlichen eigentlich damit um, für ein paar Tage auf Handy und WLAN zu verzichten? Die, die sich für das Thema interessieren und in ein Camp kommen, in der Regel sehr gut, sagen die Experten. Im Gegensatz dazu falle der Abschied aus der Natur zurück in die Zivilisation nach einigen Tagen oft gar nicht mehr leicht. Von den erwachsenen Survival-Interessierten wird die Reduktion aufs Wesentliche übrigens oft ganz bewusst gesucht und als Bereicherung empfunden, erklärt Überlebenstrainer Oliver Fabbro: „Wenn man sich mit dem Thema länger beschäftigt, merkt man erst, was man alles nicht braucht. So wie auch der Rucksack jedes Mal leichter wird, je öfter man auf Bergtouren unterwegs ist.“ ANZEIGE / Foto: Vaude VAUDE ELOPE-JACKET: MIT RECYCLING AUF DEM VORMARSCH VAUDE hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt und will den Recycling-Anteil im Outdoor-Segment noch deutlich steigern. Das Elope Jacket geht mit gutem Beispiel voran. Der Anteil an VAUDE-Produkten, die mindestens zur Hälfte aus nachwachsenden, biobasierten oder recycelten Rohstoffen bestehen, liegt aktuell bei knapp 33 Prozent. Bis 2024 soll er auf 90 Prozent anwachsen! Die Outdoor-Funktionsjacke Elope besteht jetzt schon großteils aus recycelten Materialien und spart damit wertvolle Ressourcen. Die wind- und wasserdichte Jacke in 2-Lagen-Konstruktion ist somit erste Wahl für umweltbewusste Wanderer. Der strapazierfähige Außenstoff besteht zu 100 Prozent aus recyceltem Polyester, auch für die Futtermaterialien werden ausschließlich recycelte Rohstoffe verwendet. Für Vaude-Chefin Antje von Dewitz ist die Rohstoff-Wiederverwertung eine zentrale Zukunftsstrategie: „Die Verschmutzung durch Plastik-Abfälle ist eines der vielen Umweltprobleme der Gegenwart. Mit dem Einsatz von Recycling-Material können wir dazu beitragen, dass wertvolle Rohstoffe wiederverwendet werden und weniger Emissionen in der Herstellung entstehen. Das Ziel heißt: weg vom Öl, hin zu nachwachsenden und nachhaltigen Lösungen.“ ALLE INFOS www.vaude.com SPORTaktiv 43

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