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SPORTaktiv Skitourenguide 2021

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WETTKAMPF-

WETTKAMPF- SKIBERGSTEIGEN Im Weltcup gibt es drei Disziplinen: Individual, die Königsdisziplin mit mehreren Aufstiegen und Abfahrten; Sprint mit wesentlich kürzeren Renndistanzen sowie Vertical, reine Aufstiegsrennen. Olympisch: Seit Juni des heurigen Jahres steht fest, dass Skibergsteigen 2026 bei den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina erstmals zum olympischen Programm gehören wird – als Individual, Sprint (jeweils für Damen und Herren) und mit einem gemischten Staffel-Format. Long-Distance-Rennen: Nicht im Weltcup aber hoch angesehen sind die mehrtägigen Etappen-Rennen, die im Frühling im hochalpinen Raum ausgetragen werden: wie die „Pierra Menta“ in Frankreich oder der „Adamello Ski Raid“ in Italien – bei Letzterem wurde Paul Verbnjak heuer mit Christian Hoffmann als Teampartner Dritter. Im Breitensport ist die im Jänner ausgetragene „Mountain Attack“ in Saalbach der bekannteste Event. Warum ist es der Winter geworden? Das haben mich schon viele gefragt, aber ehrlich: Ich weiß es gar nicht so genau, habe es aus dem Bauch heraus entschieden. Aber es war absolut richtig. Als Gymnasiast hast du schon um vier in der Früh oft trainiert, ist zu lesen. Stimmt! Wenn zwei Einheiten am Trainingsplan waren, bin ich in der Früh eine Runde auf den Skiern gegangen oder Ergometer gefahren. Nach der Schule hat mich die Mama abgeholt, das Mittagessen im Tupperware, das ich im Zug Richtung Gerlitzen gegessen hab. Dort habe ich dann wieder drei Stunden trainiert. Das war mein Tagesablauf in den letzten beiden Schuljahren. Ich hab mir in der Schule zum Glück leichtgetan und bin in ein normales Gymnasium, das BG Tanzenberg, gegangen, weil ich die Zeit schnell hinter mir haben wollte. Jetzt bin ich umso glücklicher, dass ich das alles heute als Heeressportler bei Tageslicht machen kann. Regeneration war damals sehr kleingeschrieben. Wenn man als Jugendlicher so auf den Sport ausgerichtet ist: Hast du da nie das Gefühl gehabt, etwas im Leben zu versäumen? Es ist nicht so, dass ich nie fortgegangen wäre, mit Maß und Ziel. Aber versäumt? Nein, im Gegenteil: Ich glaube, ich habe so viel wie wenige andere in

CALLING ALL OUT Photo : ©Sofia SJOEBERG meinem Alter erlebt. Ich habe generell alles immer gemacht, weil ich es wollte. Es hat nie jemand gesagt, geh trainieren. Meine Eltern haben mich eher immer bremsen müssen, weil ich übermotiviert war. Wenn ich mir ein Ziel setze, möchte ich das erreichen. Bis jetzt habe ich das immer gut hingekriegt. ESCAPER 97 NANO Wie würdest du dich und deine Lebenseinstellung beschreiben? Ehrgeizig, konsequent, aber auch ganz wichtig: Man darf eine gewisse Lockerheit nicht verlieren, nicht verbissen an Sachen herangehen. Spaß an einer Sache zu haben, ist das Wichtigste. Also: Ich bin ein lebenslustiger Kärntner Bua (lacht). SEI EIN ESCAPER Es ist Zeit für ein neues Abenteuer. Um die Erde zu erleben in all ihren natürlichen Wundern - ihre Erhebungen, ihre Weite, Wildnis. Wir würden alles geben für diese Momente. Vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang, die Zeit ist reif, um die Natur zu genießen, in diese zu flüchten, und nur deine Spuren zu hinterlassen. Noch einmal zu deinem Papa, der ja auch Nationalteammitglied war: Wenn du die Rahmenbedingungen in der Sportart vergleichst, was hat sich da getan? Extrem viel. Allein von den Förderungen und Möglichkeiten, die wir durch den ÖSV haben. ANOTHER BEST DAY rossignol.com

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