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SPORTaktiv Winterguide 2018

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„WIR MÜSSEN DEN SPORT

„WIR MÜSSEN DEN SPORT JUNG HALTEN“ ER IST EIN FIXSTERN AM INTERNATIONALEN SKI- HIMMEL. ER IST SEILBAHN- UNTERNEHMER, PIONIER BEI TOURISTISCHEN INFORMATIONS SYSTEMEN, PRÄSIDENT DES ÖSTERREICHISCHEN SKIVERBANDES. UND ER IST BEGEISTERTER FREIZEITSKIFAHRER – DER „SCHRÖCKSI“. PROFESSOR PETER SCHRÖCKSNADEL (77) IM GESPRÄCH. VON OLIVER PICHLER 86 SPORTaktiv

Was am Skifahren macht Ihnen am meisten Spaß? Mir taugt das Skifahren generell. Am meisten freut mich heute das Stangen-Fahren (Anm.: Riesentorlauf-Trainingsläufe). Früher bin ich mit großer Begeisterung Tiefschnee gefahren. Nun bin ich gerne auf den Pisten unterwegs, auch weil sie mit Maschinenschnee besonders gut präpariert sind. Fotos: Spiess Foto Tirol Erich Spiess PETER SCHRÖCKSNADEL DER „SCHRÖCKSI“ IST SEIT 1990 PRÄSIDENT DES ÖSTERREICHISCHEN SKIVERBANDES (ÖSV). AM 30. JULI 1941 IN INNSBRUCK GEBOREN, IST ER BIS HEUTE ALS MULTIUNTERNEHMER TÄTIG. DER KNORRIGE TIROLER BEGANN SEINE KARRIERE ALS UNTERNEHMER 1964 MIT GRÜNDUNG DER SITOUR (PISTENLEITSYS- TEME & PISTENPANORAMATAFELN). MIT SEINER 1978 GESTARTETEN FIRMA FERATEL GILT ER ALS EINER DER PIONIERE DES EINSATZES MODERNER INFORMATI- ONSTECHNOLOGIEN IM TOURISMUS. SCHRÖCKSNADEL IST AN SEILBAHNUN- TERNEHMEN IN ÖSTERREICH, ITALIEN UND DER SCHWEIZ BETEILIGT, U.A. HEILIGEN- BLUT, HINTERSTODER-WURZERALM, HOCHFICHT, HOCHKAR, KÖSSEN, ÖTSCHER. DIE OPERATIVE FÜHRUNG IN ALL DEN UNTERNEHMEN HAT LÄNGST SEIN SOHN MARKUS SCHRÖCKSNADEL ÜBERNOMMEN. WWW.OESV.AT WWW.SITOUR.AT WWW.FERATEL.AT WWW.SKISPORT.COM Wie oft kommen Sie selbst zum Skifahren? Sehr häufig. Rund 100 Tage je Saison stehe ich auf Skiern, wobei ich meist nur eine oder zwei Stunden fahre. Wie wirkt sich das Skifahren auf den Menschen aus? Alpinskifahren ist in jedem Alter möglich. Und es ist ein gutes Herz-Kreislauf-Training. Das mehrfache 500, 800 oder 1000 Höhenmeter Hinunter- und wieder Hinauffahren, trainiert den Kreislauf, ohne dass man sich überforderr. Man kann ja jederzeit stehen bleiben. Wohin entwickelt sich Skifahren als der Österreicher liebster Winter-Freizeitsport? Die Sportart Skifahren an und für sich ist so schön und daher das Interesse daran ungebrochen. Das wird klar, wenn man etwa am Saisonbeginn den Gästezustrom zu den Gletscherskigebieten beobachtet. Die Beliebtheit ist groß. Was wir feststellen, ist eine Verlagerung: Zu Saisonstart ist das Interesse enorm. Gegen Ende der Saison flacht es schneller ab. Die letzte Saison war in Österreich der erfolgreichste Winter überhaupt. Und doch müssen wir den Skisport immer jung und attraktiv halten. Ist auch beim Ski-Nachwuchs alles eitel Wonne? Natürlich müssen wir darauf schauen, Kinder und Jugendliche zum Skisport zu bringen. Das ist für uns alle – den ÖSV, die Skiindustrie, die Seilbahnwirtschaft, den Sportartikelhandel u.v.m. – wichtig. Deshalb müssen wir uns gezielt um den Nachwuchs kümmern. Die immer öfter ausfallenden Schulskikurse gilt es durch andere Aktionen aufzufangen. Spezielle Skitage für SPORTaktiv 87

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